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Leistungen

Maschinenauktion — Ablauf, Kosten und wann sie sich lohnt.

Ob eine Auktion für Ihre Maschinen der richtige Weg ist, hängt vom Bestand und vom Zeitrahmen ab. Diese Seite erklärt, wie eine Maschinenauktion funktioniert, was sie kostet und wann ein Direktankauf besser passt.

Stand bei MBR

Für ältere oder stark genutzte Maschinen ist eine Online-Auktion oft der bessere Weg. Auf Wunsch verkaufen wir Ihre Maschine selbst in einer Auktion: Mindestpreis gemeinsam mit Ihnen festgelegt, Provision vorab beziffert, Auszahlung innerhalb von 5 Werktagen nach Zahlungseingang. Die Websitemachinetools.auction ist noch nicht online; dort sind keine Lose eingestellt. Für Betriebsauflösungen und Maschinenparks bewerten wir Ihren Bestand und kaufen ihn direkt an, verkaufen Maschinen über unser Käufernetzwerk oder in einer Online-Auktion. Wie das abläuft, steht unter Betriebsauflösung.

Was eine Maschinenauktion ist — und was nicht

Bei einer Maschinenauktion werden Werkzeugmaschinen einzeln oder in Losen in einem zeitlich befristeten, offenen Bieterverfahren verkauft, meist online, mit Mindestgebot und Auktionsende. Der Preis entsteht im Wettbewerb der Bieter, nicht in einer Verhandlung. Ob dabei mehr oder weniger herauskommt als im Direktverkauf, lässt sich vorab nicht garantieren: Der Zuschlag kann unter der Erwartung liegen, und einzelne Lose können unverkauft bleiben.

Wann eine Auktion in Betracht kommt

  • Gemischte Maschinenparks: Wenn ein Standort Maschinen verschiedener Hersteller, Baujahre und Konfigurationen enthält, lassen sich viele Maschinen parallel verwerten, ohne jede einzeln zu verhandeln.
  • Verfahren mit Bedarf an nachvollziehbarer Preisbildung: Ein offenes Bieterverfahren liefert einen belegbaren Preis für jedes Los.
  • Feste Räumungstermine: Die Auktionslaufzeit gibt einen planbaren Rahmen, an den sich Zahlung und Abholung anschließen.
  • Gängige Maschinen mit breitem Käufermarkt: Wo mehrere Bieter zu erwarten sind, kann der Wettbewerb den Preis tragen.

Was eine Maschinenauktion kostet

Die Kosten bestehen aus drei Positionen. Sie sollten vor der Einlieferung feststehen, nicht danach:

  • Käuferaufgeld: ein Prozentsatz auf den Zuschlagspreis, den der Käufer trägt. Er senkt indirekt die Gebote, weil Bieter ihn einpreisen.
  • Einliefererprovision: der Anteil des Zuschlagspreises, den der Anbieter vom Verkäufer einbehält.
  • Nebenkosten: Inventarisierung und Fotodokumentation, Besichtigungstage, Demontage- und Verladeorganisation, Exportdokumentation, je nach Vereinbarung beim Einlieferer oder beim Käufer.

Die Sätze unterscheiden sich je nach Anbieter und Bestand. Lassen Sie sie sich schriftlich geben und rechnen Sie mit dem Nettoerlös nach allen Kosten, nicht mit dem Zuschlagspreis.

Auktion oder Direktankauf: der sachliche Vergleich

KriteriumMaschinenauktionDirektankauf durch MBR
Zeit bis zum GeldAuktionslaufzeit, danach Auszahlung innerhalb von 5 Werktagen nach ZahlungseingangUnverbindliche Ersteinschätzung in der Regel innerhalb von 24 Stunden an Werktagen, Zahlung vor Abholung
PreisbildungOffenes Bieterverfahren, Ergebnis vorab nicht garantierbarEin Angebot nach Bewertung der Maschinen; Sie entscheiden, ob Sie es annehmen
Passt fürGemischte Bestände, Verfahren mit Bedarf an nachvollziehbarer PreisbildungKomplette Maschinenparks in einer Transaktion, Einzel- und Spezialmaschinen, feste Räumungstermine
RisikoZuschlag unter Erwartung, unverkaufte LoseDer Preis steht mit der Annahme des Angebots fest
Aufwand für SieBesichtigungstage, Abwicklung je LosEin Vertrag für den gesamten Bestand

Die ausführliche Gegenüberstellung mit Kommissionsverkauf und Eigenvermarktung finden Sie im Praxisguide Betriebsauflösung: Ablauf, Kosten und Fristen.

So läuft eine Maschinenauktion in der Regel ab

  1. Inventarisierung und Fotodokumentation vor Ort: Steuerungstyp, Spindelstunden, Grundzustand und Sonderausstattung jeder Maschine.
  2. Losbildung und Mindestgebote: Welche Maschinen werden einzeln versteigert, welche als Los? Wo liegen die Mindestgebote?
  3. Vermarktung und Besichtigung: Das Angebot wird veröffentlicht, Interessenten besichtigen die Maschinen bis zum Auktionsende.
  4. Zuschlag, Zahlung und Abholung: Nach Auktionsende folgen Zahlung, Übergabe und Logistik.

Häufige Fragen

Verkauft MBR Maschinen selbst in Auktionen?+

Ja. Für ältere oder stark genutzte Maschinen ist eine Online-Auktion oft der bessere Weg. Auf Wunsch verkaufen wir Ihre Maschine selbst in einer Auktion: Mindestpreis gemeinsam mit Ihnen festgelegt, Provision vorab beziffert, Auszahlung innerhalb von 5 Werktagen nach Zahlungseingang. Die Website machinetools.auction ist noch nicht online; dort sind keine Lose eingestellt. Für Ihren Bestand prüfen wir, ob Direktankauf, Verkauf über unser Käufernetzwerk oder Online-Auktion passt.

Für wen eignet sich eine Auktion grundsätzlich?+

Vor allem für gemischte Bestände, bei denen mehrere Bieter zu erwarten sind, und für Verfahren, in denen eine nachvollziehbare Preisbildung gefragt ist. Bei hochwertigen Einzelmaschinen kann ein gezielter Verkauf einen besseren Preis bringen. Eine Garantie gibt es in keine Richtung.

Was kostet eine Maschinenauktion?+

Typischerweise Käuferaufgeld, Einliefererprovision und Nebenkosten für Inventarisierung, Besichtigung und Abholung. Die Sätze unterscheiden sich je nach Anbieter und Bestand. Lassen Sie sie sich vor der Einlieferung schriftlich geben und vergleichen Sie den Nettoerlös nach allen Kosten.